Die Wurzeln des SHIH TZU

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Aus China stammt sein Name, er bedeutet "Löwenhund". Doch der Shih-Tzu ist kein Chinese. Seine Wiege stand auf dem Dach der Welt, in Tibet unter den Gipfeln des Himalaja. Auf dem Weg vom Dach der Welt bis hinunter nach Peking , in die Hauptstadt Chinas, legten die Karawanen, mit denen sie reisten, einen Weg von ca. 3500 km zurück. In der gut 10 Monate dauernden Reise bekamen die in Lhasa mitgegebenen Welpen selber wieder Junge, bevor sie am Kaiserhof ankamen. Bereits im siebten Jahrhundert nach Christus soll es in Tibet Shih-Tzu gegeben haben. Zu dieser Zeit erfolgte in Tibet auch die Einführung des Buddhismus. Anhänger dieser Glaubensrichtung gehen davon aus, dass verstorbene Menschen eine Reinkarnation (Wiedergeburt) erfahren und in Gestalt eines anderen Lebewesens auf die Erde zurückkehren. Natürlich war auch die Reinkarnation als Hund möglich und auf diese Weise erlangten die Vorfahren des heutigen Shih-Tzu eine besondere Bedeutung.

Vor dem 17. Jahrhundert gelangten die ersten Shih-Tzu als Tributzahlung nach China. Der Chinesische Kaiser schloss die sorgsam ausgewählten Löwenhunde sofort in sein Herz denn sie folgten ihm so treu und ergeben wie einst Buddhas Hund seinem Herrn gefolgt war. Erst zu Beginn der Manchu- Dynastie wurde der Löwenhund zum Liebling des gesamten Palastes. Die Nachfrage stieg und immer mehr Hunde traten die beschwerliche Reise von Tibet nach Peking an. Dank ihrer großen Anpassungsfähigkeit überstanden die Shih-Tzu´s die Strapazen unbeschadet und gewöhnten sich ohne Probleme an das luxuriöse Leben im Palast. Die tibetischen Mönche legten großen Wert darauf, dass ihre Shih-Tzu kleinen Löwen ähnelten. Auch Buddha soll einen kleinen Hund besessen haben der sich in einen Löwen verwandeln konnte. Die Shih-Tzu Zucht oblag den Eunuchen, die sich als wahre Experten auf diesem Gebiet erwiesen. Gold (die Farbe des Kaisers) galt als bevorzugte Fellfarbe, obwohl auch andere Farben sich großer Beliebtheit erfreuten. Bestimmte Abzeichen trugen Symbolcharakter und waren ganz besonders begehrt. So galt eine weiße Blesse im Stirnbereich mehrfarbiger Hunde als Zeichen Buddhas und auch die weiße Rutenspitze wurde hoch geschätzt. Es wurde Tradition, das jeder Herrscher der Ch´ing- Dynastie Shih-Tzu als Geschenk erhielt. Im Jahre 1908 übereichte der Dalai Lama der letzten chinesischen Kaiserin Tzu-hsi einige Hunde. Mit dieser Geste endete die Tradition. Tzu-hsi war nicht nur die letzte Kaiserin Chinas sondern auch die letzte Verfechterin der kaiserlichen Shih-Tzu Zucht. Nach dem Tod der Kaiserin drohte das Aus der Shih-Tzu Zucht, man zeigte kein  Interesse mehr daran, einige Tiere wurden aus dem Palast geschmuggelt, an Edelmänner verkauft oder ausländischen Besuchern zum Geschenk gemacht.......


Dies ist nur eine kurze Beschreibung der Geschichte und Herkunft des Shih-Tzu wer mehr erfahren möchte und von dem Charme der Rasse begeistert ist..........................:

Hier einige Buch Tip´s in denen Sie die vollständige Geschichte des Shih-Tzu nachlesen können

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